Mit der ungewohnten Frage "Welches Tier steckt denn in Dir?" starteten am 09.04.2011 fünf aufgeregte Teilnehmer im Alter von 8 bis 11 Jahren neugierig in einen Kreativnachmittag, bei dem es nun um die Erkundung des eigenen Wesens gehen würde.
Aus Bildern entwickelte sich nach und nach die Schrift. Wir begaben uns auf die Reise, wieder die Welten hinter den Buchstaben zu entdecken und lebendig werden zu lassen.
Zunächst wurde der eigene Namenszug zu Papier gebracht, sich über Spitznamen und weniger beliebte Bezeichnungen ausgetauscht. Stück für Stück verwandelte sich der eigene Name allein dadurch, dass er in ungewohnter Weise notiert wurde. Da mischten sich nun Groß- und kleine Buchstaben, wurden gedreht, Namen rückwärts geschrieben, Schriftzüge verliefen vertikal und häuften sich zu Gebilden an.
Schon etwas schwieriger wurde es, als es nun galt, den einzelnen Buchstaben des Namens Eigenschaften zuzuordnen, die man an sich mag oder Aktivitäten, an denen man Gefallen findet.
Mit Elan ging es dann weiter am Erfinden eines Phantasienamens. Mit einzeln notierten Buchstaben konnte experimentiert werden und Gelächter entstand, wenn wieder kuriose Wortgeschöpfe entstanden.
Der letzte Gestaltungsschritt bestand nun darin, aus der Form des Lieblingsbuchstabens ein Tier zu entdecken oder grundsätzlich dem für heute erwählten Tier eine Gestalt zu geben. Da gesellten sich nun ein Schmetterling aus Stoff und ein fedriges Huhn neben einen bunten Fisch zu einem Affen im grünen Dickicht und zwei zarten Katzen.
Nach drei schnell vergangenen Stunden des Experimentieren und Erfindens zogen die Teilnehmer stolz mit ihren Errungenschaften von dannen, neugierig auf neue Gestaltungsabenteuer.
Katja Büttner, Diplom-Kunsttherapeutin
